Backrezepte

Bevor es ans Backen geht, gibt es hier eine kleine Mehlkunde

Die Mehltype gibt Aufschluss über die Helligkeit und den Mineralstoffgehalt eines Mehls. Je höher die Mehltype, desto dunkler und mineralstoffhaltiger ist das Mehl.
Zum Beispiel hat ein Mehl der Type 1050 ca. 2,5 mal so viele Mineralstoffe wie ein Mehl Type 405.  

Wofür werden die unterschiedlichsten Mehltypen verwendet?

Mehl Verwendung
Weizenmehl Type 405 Es ist das hellste und feinste Weizenmehl mit sehr gutem Bindevermögen. Ideal für Kuchen, Hefeteig und zum Andicken von Soßen.
Weizenmehl Type 550 Etwas kräftiger aber immer noch hell. Ideal für Brot, Pizza und Kleingebäck. Das Mehl geht gut auf und bildet eine feinporige Krume.
Weizenmehl Typen 812, 1050 und 1600: Diese Mehltypen sind deutlich dunkler und haben einen höheren Schalenanteil. Sie sind vor allem für Brot und herzhaften Teig geeignet.
Dinkelmehl Type 630 Mild und bekömmlich, sehr gute Backeigenschaften, hoher Eiweiß und Klebergehalt, sehr gut geeignet für Bisquit- und Hefeteige, ergibt ein besonders lockeres Backergebnis. Es ist ein sehr helles Mehl, das sich für Kuchen, Brot, Brötchen und anderes Kleingebäck eignet.
Dinkelmehl Typen 812 und 1050 Dunkleres, herzhafteres Dinkelmehl, ideal zum Brotbacken. Tipp: evtl. mit hellen Dinkelmehl mischen.
Roggenmehl Type 815 Es ist das hellste Roggenmehl, es wird zum Backen von herzhaften Backwaren wie Brot und Brötchen verwendet.
Roggenmehl Typen 997 und 1150 Deutlich dunkler, sie werden vor allem für die Brotherstellung verwendet.
Roggenmehl Typen 1370 und 1740 Sehr dunkles Roggenmehl, ideal für Sauerteigbrote und Mischbrote.
Weizenvollkornmehl Vollkornmehl geht zwar nicht so gut auf wie helles Weizenmehl, kann aber auch für Kuchen und natürlich für herzhafte Teige und Brot verwendet werden.
Roggenvollkornmehl Es wird vor allem zu Roggenvollkornbrot und Schwarzbrot verarbeitet.